Bestellen nach Bauchgefühl kostet Geld

Die meisten Gastronomen bestellen so, wie sie es immer gemacht haben: Blick ins Kühlhaus, kurze Rücksprache mit der Küche, dann die übliche Bestellung beim Großhändler. Das Problem: Bauchgefühl ist kein Bestandsmanagement.

Kassendaten als Grundlage

Dein Kassensystem weiß mehr als du denkst. Jedes verkäufte Gericht, jede Uhrzeit, jeder Wochentag — das sind Daten, die direkt in Bestellvorschläge fließen können.

Automatische Bestellvorschläge

Wenn Verkaufsdaten und Rezepturen verbunden sind, kann die KI Bestellvorschläge generieren:

  1. Aktueller Bestand wird erfasst (Inventur-App oder Waage mit Sensor)
  2. Prognostizierter Verbrauch für die nächsten Tage wird berechnet
  3. Bestellvorschlag wird generiert — inklusive Lieferzeiten der Händler
  4. Küchenchef prüft und gibt frei

Ergebnis: 15–25 % weniger Schwund und deutlich weniger Zeit für die Bestellplanung. Über ein Quartal summiert sich das auf bis zu 200 Stunden — Zeit, die in der Küche besser aufgehoben ist.

MHD-Warnung und Verwertung

Ein unterschätzter Hebel: Das System weiß, was bald abläuft, und schlägt Verwertung vor.

Was du brauchst

Kosten: Ab 50 EUR/Monat für Standardtools. Eigenlösungen über n8n-Workflows sind günstiger, brauchen aber initiale Einrichtung.

Nächster Schritt

Du willst wissen, wie viel Schwund du wirklich hast — und was sich automatisieren lässt? In der Unternehmensanalyse nehmen wir deinen Bestell- und Lagerprozess unter die Lupe. 30 Minuten, kostenlos, ohne Verkaufsdruck.